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Stigma und psychische Gesundheit im öffentlichen und gesundheitlichen Kontext

Herzlich Willkommen zu unserer Online-Umfrage!

Wir laden Sie ein, an der klinischen Studie, der Online-Befragung „Stigma und psychische Gesundheit“, teilzunehmen.

Worum geht es in dieser Studie?

Die öffentliche Wahrnehmung psychischer Gesundheit ist in unserer modernen Gesellschaft einem steten Wandel unterworfen. Dennoch sind psychische Erkrankungen nach wie vor häufig mit Vorurteilen und Ausgrenzung1 behaftet. Diese Tendenzen zeigen sich nicht nur im öffentlichen Diskurs, sondern auch im gesundheitlichen Kontext, wo sie den Zugang zu professioneller Unterstützung massiv erschweren können. Besonders in digitalen Medienumgebungen führen Fehlinformationen und Verharmlosung2 dazu, dass Betroffene unter sozialer Isolation und struktureller Benachteiligung leiden. Um diese Barrieren abzubauen, ist eine aktive und wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit den Mechanismen der Stigmatisierung unerlässlich.

Vor diesem Hintergrund führt die Medizinische Universität Graz das Forschungsprojekt „Stigma und psychische Gesundheit im öffentlichen und gesundheitlichen Kontext“ durch. Ziel dieser Studie ist es, Einstellungen und Wahrnehmungen sowohl in der Allgemeinbevölkerung als auch beim Gesundheitspersonal systematisch zu erfassen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als empirische Grundlage, um bestehende Forschungslücken zu schließen und langfristig innovative, KI-gestützte Modelle sowie Informationsangebote zu entwickeln, die stigmatisierende Inhalte identifizieren und eine diskriminierungsfreie Kommunikation nachhaltig fördern.

Diese Umfrage wird ca. 30 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen.

Diese Umfrage ist anonymisiert, das bedeutet, dass die erhobenen Daten nicht auf Ihre Person zurückverfolgt werden können. Eine Registrierung vor dem Ausfüllen der Umfrage ist nicht notwendig.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

1 allgemein verständlicher Ausdruck für Stigmatisierung

2 allgemein verständlicher Ausdruck für Trivialisierung

In dieser Umfrage sind 31 Fragen enthalten.
Dies ist eine anonyme Umfrage.

In den Umfrageantworten werden keine persönlichen Informationen über Sie gespeichert, es sei denn, in einer Frage wird explizit danach gefragt.

Wenn Sie für diese Umfrage einen Zugangscode benutzt haben, so können Sie sicher sein, dass der Zugangsschlüssel nicht zusammen mit den Daten abgespeichert wurde. Er wird in einer getrennten Tabelle aufbewahrt und nur aktualisiert, um zu speichern, ob Sie diese Umfrage abgeschlossen haben oder nicht. Es gibt keinen Weg, die Zugangscodes mit den Umfrageergebnissen zusammenzuführen.

Einwilligungserklärung

Durch das Ankreuzen des Kästchens "Ich stimme zu" erklären Sie sich mit den folgenden Bedingungen einverstanden:

Ihre Teilnahme an dieser Online-Befragung zum Thema „Stigma und psychische Gesundheit im öffentlichen und gesundheitlichen Kontext“ erfolgt vollkommen freiwillig. Sie können die Befragung jederzeit ohne Angabe von Gründen abbrechen, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen.

Wissenschaftliche Umfragen sind eine unverzichtbare Voraussetzung, um verlässliche neue Erkenntnisse über Vorurteile und Barrieren im Gesundheitssystem zu gewinnen und die öffentliche Aufklärung nachhaltig zu verbessern. Voraussetzung für die Teilnahme ist jedoch Ihre ausdrückliche Einwilligung. Bitte lesen Sie die folgenden Punkte sorgfältig durch:

● Zweck und Datenverwendung: Die im Rahmen dieser Studie erhobenen Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke sowie für akademische Publikationen verwendet. Eine Weitergabe der Daten an unbefugte Dritte erfolgt nicht.

Kosten und Vergütung: Durch Ihre Teilnahme an dieser klinischen Studie entstehen für Sie keine Kosten. Es wird für die Teilnahme an der Befragung keine Vergütung oder Aufwandsentschädigung gewährt.

● Datenschutz: Alle erhobenen Daten werden gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie dem österreichischen Datenschutzgesetz behandelt. Sämtliche in die Auswertung involvierte Personen sind zur strengen Verschwiegenheit verpflichtet. Die Speicherdauer der Daten richtet sich nach den geltenden gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für medizinische Forschung.

● Ihre Rechte: Sie haben das Recht auf Auskunft über die von Ihnen erhobenen Daten sowie das Recht auf Berichtigung, sofern dies die Durchführung der Studie nicht unmöglich macht. Zudem haben Sie das Recht, eine Beschwerde bei der österreichischen Datenschutzbehörde (www.dsb.gv.at) einzureichen.

● Anonymisierung: Da die Erhebung anonymisiert erfolgt, ist eine Rückführung der Ergebnisse auf Ihre Person nach Abschluss der Dateneingabe nicht mehr möglich.

● Nutzen, Risiken & Hilfe: Es bestehen keine gesundheitlichen Risiken oder Auswirkungen auf Ihre Lebensführung. Mit Ihrer Teilnahme leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung und zur Entwicklung technischer Tools gegen Desinformation. Sollten Sie sich durch die Befragung belastet fühlen, können Sie unter 0316 / 385 13612 (Klinische Abteilung für Psychiatrie Graz) Hilfe suchen.

Kontakt bei Fragen

Studienleitung: Prof. Dr. Eva Reininghaus, MBA

Klinische Durchführung / Kontakt: 📞 0316 / 358 / 13612

Mag. Dr. Melanie Lenger ✉️ melanie.lenger@medunigraz.at

Katharina Stix, MSc ✉️ katharina.stix@medunigraz.at

Für allgemeine Datenschutzfragen des Prüfzentrums bzw. des Krankenhausträgers stehen Ihnen zudem folgende Stellen zur Verfügung: datenschutz@medunigraz.at bzw. datenschutz@kages.at.

Bitte beginnen Sie erst mit der Befragung, wenn Sie alle Informationen verstanden haben und mit der Teilnahme einverstanden sind.